Schwimmbäder: Erschwingliche Pooloptionen

Für Hausbesitzer, die sich im eigenen Garten entspannen, Sport treiben und Freunde und Familie empfangen möchten, ist ein Swimmingpool längst ein fester Bestandteil des Alltags. Ob preiswerter Aufstellpool oder luxuriöser Einbaupool – jede Variante bietet ihre Vorteile und passt zu unterschiedlichen Lebensstilen und Vorlieben. Regelmäßige Pflege und stilvolles Poolzubehör steigern das Badevergnügen und machen Ihren Pool nicht nur zu einem optischen Highlight, sondern auch zu einem sicheren und komfortablen Ort, um schöne Momente mit Familie und Freunden zu teilen. Entdecken Sie, wie Sie den perfekten Pool gestalten und Ihren Garten in eine Wohlfühloase verwandeln.

Schwimmbäder: Erschwingliche Pooloptionen

Die Entscheidung für einen eigenen Pool hängt von verschiedenen Faktoren ab: verfügbarer Platz, Budget, Nutzungshäufigkeit und persönliche Vorlieben. In Österreich erfreuen sich Pools zunehmender Beliebtheit, insbesondere in den warmen Sommermonaten. Die Bandbreite reicht von temporären Lösungen bis zu dauerhaften Installationen, die den Garten in eine private Wellnessoase verwandeln.

Welche Arten von Freibädern gibt es?

Freibäder für den privaten Gebrauch lassen sich in mehrere Hauptkategorien einteilen. Aufstellbecken sind die kostengünstigste und flexibelste Option. Sie bestehen meist aus robustem Kunststoff oder Stahlwänden mit Folienauskleidung und können saisonal auf- und abgebaut werden. Quick-Up-Pools mit aufblasbarem Ring sind besonders einfach zu installieren und eignen sich für kleinere Gärten.

Einbaubecken stellen die dauerhafte Lösung dar. Diese werden direkt in den Boden eingelassen und können aus verschiedenen Materialien gefertigt sein: Beton, Edelstahl, GFK (glasfaserverstärkter Kunststoff) oder vorgefertigte Polyesterschalen. Sie bieten maximale Stabilität und Langlebigkeit, erfordern jedoch umfangreichere Bauarbeiten.

Framepools bilden eine Mittelkategorie. Sie verfügen über ein stabiles Metallgerüst und eine strapazierfähige Poolfolie. Diese Variante ist robuster als einfache Aufstellbecken, bleibt aber dennoch vergleichsweise mobil und preiswerter als Einbaupools.

Wie wählt man das richtige Aufstellbecken aus?

Bei der Auswahl eines Aufstellbeckens spielen mehrere Kriterien eine zentrale Rolle. Die Größe sollte zum verfügbaren Platz und zur Anzahl der Nutzer passen. Für Familien mit Kindern empfehlen sich Becken mit mindestens 3 bis 4 Metern Durchmesser, während Singles oder Paare auch mit kleineren Modellen zufrieden sein können.

Die Materialqualität entscheidet über Langlebigkeit und Wartungsaufwand. Hochwertige PVC-Folien mit UV-Schutz und verstärkten Nähten halten mehrere Saisons. Bei Framepools sollten die Metallstangen korrosionsbeständig beschichtet sein, besonders in Regionen mit hoher Luftfeuchtigkeit.

Die Wassertiefe ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Für Kinder sind flachere Becken zwischen 60 und 90 Zentimetern ideal, während Erwachsene zum Schwimmen mindestens 120 bis 150 Zentimeter bevorzugen. Zusätzlich sollte man auf mitgelieferte Filterpumpen, Leitern und Abdeckplanen achten, die den Betrieb und die Pflege erleichtern.

Wie läuft der Aufbau eines Pools ab?

Der Aufbauprozess variiert je nach Pooltyp erheblich. Bei Aufstellbecken beginnt alles mit der Vorbereitung des Untergrunds. Die Fläche muss absolut eben, fest und frei von spitzen Gegenständen sein. Eine Sandschicht oder spezielle Bodenplatten schaffen eine schützende Basis.

Quick-Up-Pools werden durch Aufblasen des oberen Rings und anschließendes Befüllen mit Wasser aufgebaut. Der Wasserdrück richtet das Becken automatisch auf. Framepools erfordern die Montage des Metallgestells nach Anleitung, bevor die Innenfolie eingehängt und das Becken befüllt wird.

Einbaupools benötigen professionelle Planung und Ausführung. Nach Aushub der Baugrube erfolgt die Installation von Bodenplatte, Beckenwänden, Technikschacht und Rohrleitungen. Abdichtung, Verfüllung und Umrandungsarbeiten schließen sich an. Der gesamte Prozess dauert je nach Komplexität mehrere Wochen bis Monate und erfordert Genehmigungen sowie Fachfirmen.


Wie viel kosten die verschiedenen Poolarten?

Die Preisspanne für Pools ist beträchtlich und hängt von Größe, Material und Ausstattung ab. Einfache Quick-Up-Pools für Kinder starten bereits bei 50 bis 150 Euro. Mittelgroße Aufstellbecken mit Filterpumpe liegen zwischen 300 und 1.500 Euro. Hochwertige Framepools mit größeren Abmessungen und besserer Ausstattung kosten zwischen 800 und 3.000 Euro.

Einbaubecken aus GFK oder Polyester beginnen bei etwa 8.000 bis 15.000 Euro für kleinere Modelle, inklusive Einbau und Technik. Individuelle Betonpools können 20.000 bis 50.000 Euro oder mehr kosten, abhängig von Größe, Form und Zusatzausstattung wie Gegenstromanlage oder Poolheizung.

Poolart Anbieter/Typ Kosteneinschätzung
Quick-Up-Pool Intex, Bestway 50 - 500 Euro
Framepool Intex, Bestway, Steinbach 800 - 3.000 Euro
GFK-Einbaupool Riviera Pool, Future Pool 8.000 - 20.000 Euro
Betonpool (individuell) Lokale Poolbauer 20.000 - 50.000+ Euro
Edelstahlpool Polytherm, Niveko 15.000 - 40.000 Euro

Preise, Tarife oder Kosteneinschätzungen in diesem Artikel basieren auf den neuesten verfügbaren Informationen, können sich jedoch im Laufe der Zeit ändern. Unabhängige Recherche wird vor finanziellen Entscheidungen empfohlen.


Günstige Pooloptionen

Für budgetbewusste Käufer bieten sich mehrere Strategien an. Aufstellbecken außerhalb der Hauptsaison zu kaufen, bringt oft erhebliche Rabatte. Viele Händler reduzieren Preise im Herbst um 20 bis 40 Prozent. Gebrauchte Pools in gutem Zustand sind eine weitere Möglichkeit, wobei auf Dichtigkeit und Materialzustand zu achten ist.

Selbstbau-Lösungen senken Kosten bei Einbaupools deutlich. Wer handwerklich geschickt ist, kann Erdarbeiten, Verfüllung und Umrandung selbst übernehmen und spart mehrere Tausend Euro. Die technische Installation sollte jedoch Fachleuten überlassen werden.

Kleinere Poolgrößen reduzieren nicht nur Anschaffungskosten, sondern auch laufende Ausgaben für Wasser, Chemikalien und Energie. Ein gut geplanter, kompakter Pool bietet oft mehr Nutzwert als ein überdimensioniertes Becken mit hohen Folgekosten.

Langfristige Überlegungen und Pflege

Neben der Anschaffung sollten laufende Kosten berücksichtigt werden. Wasserverbrauch, Chemikalien zur Wasseraufbereitung, Stromkosten für Pumpe und eventuell Heizung summieren sich über die Saison. Aufstellbecken verursachen jährlich etwa 200 bis 500 Euro Betriebskosten, während Einbaupools je nach Größe und Ausstattung 800 bis 2.000 Euro oder mehr erreichen können.

Regelmäßige Wartung verlängert die Lebensdauer erheblich. Dazu gehören Filterreinigung, pH-Wert-Kontrolle, Stoßchlorung und Überwinterungsmaßnahmen. Aufstellbecken sollten über Winter abgebaut und trocken gelagert werden, während Einbaupools fachgerecht winterfest gemacht werden müssen.

Ein eigener Pool steigert die Lebensqualität und bietet Erholung direkt vor der Haustür. Mit realistischer Planung, sorgfältiger Auswahl und angemessener Pflege wird der Traum vom privaten Schwimmbad für viele Haushalte in Österreich erschwinglich und umsetzbar.